Neuseeland

2005 – Queenstown – Milford Sounds – Dunedin

11.01.2005 – Der Weg nach Queenstown

Um 7.30 Uhr wartete wieder der Busfahrer auf uns und es ging weiter (viel zu früh!!). Es ging durch Berg und Tal, rechts und links, auf und ab. Ganze 12 Stunden haben wir im Bus verbracht, um 19.30 Uhr waren wir endlich in Queenstown.

Wir sind noch ein bisschen durch die Stadt geschlendert und haben einen gemütlichen Abend auf dem Zimmer verbracht. Das Hostel ist sehr schön am See gelegen. Leider haben wir nicht genügend Zeit, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen…


12.01.2005 – Queenstown – Milford Sounds – Queenstown

Heute auf dem Programm: Milford Sounds!! Um 7.00 Uhr ging es los und bis 19.30 Uhr sollte es dauern. Ein langer Tag… Es ging in eine atemberaubende Landschaft mit Gletschern und Seen, Wasserfällen und Robben. 2 1/2 Stunden haben wir auf dem Boot verbracht und gefroren (es war nämlich richtig kalt), aber die Aussicht entschädigte uns für alle Unannehmlichkeiten! Ich habe nur darauf gewartet, dass irgendwo ein Wal aus dem Wasser steigt und seine Fontäne über das Wasser sprüht.

Dieses Land ist so voller Magie, es ist unbeschreiblich und wenn man es noch nicht gesehen hat, kann man das einfach nicht nachvollziehen. Natürliche Flussläufe, unberührte Urwälder, leere Strände… Wenn Gott ein Paradies erschaffen hat, dann hier!

Hier möchte ich noch ein paar Wörter über Queenstown verlieren. Es ist ja eigentlich eine Schande, dass wir es so schnell abgehandelt haben. Queenstown ist für junge Leute ein absolutes Eldorado! In Queenstown gibt es nichts, was es nicht gibt. Fallschirmsprünge, Bungeejumping, Rafting und und und. Ich glaube man kann 3 Wochen hier verbringen, ohne das einem langweilig wird… genügend Geld vorausgesetzt. Die Stadt ist jung, spritzig und belebt. Queenstown macht Spaß!


13.01.2005 – Queenstown – Dunedin

Abfahrt war um 8.00 Uhr, von Queenstown nach Dunedin. Endlich mal eine Busfahrt mit wenigen Stopps, um 13.00 Uhr haben wir schon unser Ziel erreicht. Dunedin war ganz anders, als wir es erwartet hätten. Gerechnet haben wir mit einem verschlafenen Nest und wir landeten in einer Kleinstadt. Es gibt viele Cafés und Restaurants. Die Menschen sind sehr nett und zuvorkommend.

Nach dem Einchecken im Hostel ging es in die Stadt einkaufen und nach einem guten Essen wieder zurück, Karten spielen, würfeln bis in den Abend hinein. Es war ein sehr schöner Tag! Wir haben viel gelacht, wie eigentlich schon den ganzen Urlaub. Es ist schön, wenn man so eine tolle Freundin an seiner Seite hat.


14.01.2005 – Dunedin – Wildlife-Tour

Heute mal anders: AUSSCHLAFEN!! Das tat gut…! Dann gemütlich aufstehen, frühstücken und die Zeit verbummeln. Und ganz gemütlich sind wir dann losmarschiert um Dunedin weiter zu entdecken. Wir haben noch einen Abstecher in einen Internet-Shop gemacht, um unseren Whale-Watch-Trip am 19.01. zu buchen, denn sicher ist sicher!

Um 15.30 Uhr ging es dann los zur Wildlife-Tour. Pinguine, Seelöwen und Albatrosse sollte es zu sehen geben. Am Anfang waren wir skeptisch, doch wir wurden eines Besseren belehrt. Es war der absolute Wahnsinn! Der Albatross ist vor unseren Augen durch die Lüfte geschwebt und hat dann eine bruchreife Landung hingelegt (unweigerlich muss man hier an Bernard & Bianca denken…). Dann ging es weiter zu einem einsamen Strand, wo die Seelöwen 40 Meter von uns entfernt neugierig gafften und eine Robbe lag vor uns schlafend im Sand. Die Pinguine sind ohne Angst ein paar Meter von uns entfernt über den Strand gewatschelt.

Wir haben Wibke kennengelernt, eine Deutsche, die nun hier arbeitet und ihre große Liebe gefunden hat. Sie war unser Guide.


15.01.2005 – Dunedin

Und wieder ein locker entspannter Tag! Es fing schon absolut genial an, mit dem ersten Frühstücksei in Neuseeland! Dann haben wir gemütlich rumgegammelt und uns auf den Weg zum Strand gemacht. Kaum lagen wir am Strand, kamen die ersten Wolken, aber wir sind tapfer sitzen geblieben! Irgendwann – die Wolken wurden immer dunkler – sind wir dann doch aufgestanden und ins Café gegangen. Dort gab es sehr guten Kuchen und einen Pott Kaffee.

Nach einigem Warten an der Bushaltestelle (1 Std. *gähn*) fuhren wir ins Herz von Dunedin. Kurz ins Hostel und weiter ging es, auf der Suche nach einem Restaurant. Wir suchten nicht lange, da sprang uns ein Name ins Auge: „Oktoberfest“. Der Heißhunger auf Schnitzel überkam uns sehr spontan und nichts konnte uns mehr halten: Schnitzel mit Pommes und ein gutes Warsteiner dazu! Es war so peinlich, dass es schon wieder gut war. Bis auf den letzten Krümmel verputzen wir unser Schnitzel. Das war gut!!

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