Rezepte

DIY-Mandelmus

Vor meinem DIY-Wahn habe ich Mandelmus als Lebensmittel überhaupt nicht wahrgenommen. Ich kannte Erdnussbutter, aber mehr nicht. Erst durch meine DIY-Schokolade kam ich auf das Mandelmus. Mein erstes Glas habe ich gekauft, für 250g habe ich  stolze 6,45 € bezahlt. Und geschmacklich fand ich es sehr süß und die Konsistenz war mir zu zäh.

Das geht doch auch besser dachte ich mir, habe im Internet gesucht und bin fündig geworden. Seitdem mache ich mein Mandelmus nur noch selbst (geht übrigens auch mit Haselnüssen). Man benötigt allerdings einen sehr guten Mixer, ob meiner gut ist weiß ich nicht, aber er reicht aus. Man muss darauf achten, dass die Messer recht weit unten am Boden sitzen.

Auch Mandelmus ist sehr gesund, es hat viele Mineralstoffe wie Magnesium und Calcium, sind reich an Folsäure und Vitaminen. Besonders positiv: die vielen Ballaststoffe und der hohe Eiweißgehalt! Aber wie alles was mit Nüssen zu tun hat, hat auch Mandelmus sehr viele Kalorien, man sollte es also nur in Maßen genießen.


Mandelmus ist nicht nur für Schokolade gut, sondern auch als Brotaufstrich oder zu Pfannkuchen.

Zutaten:

  • Mandeln (oder Haselnüsse, Cashew, Erdnüsse, Macadamia)

Zubereitung:

Du gibst die Mandeln in einem Mixer und mixt sie für ca. 10 Minuten. Erst werden die Mandeln zu feinem Mehl und dann beginnt das Öl aus den Mandeln auszutreten. Du kannst hier immer mal kurze Mix-Pausen einlegen. Sollte sich das Mandelmus an den Rändern des Mixers absetzen, dann kratze es mit einem Löffel ab und mixe weiter. Je länger du mixt, desto besser und feiner wird dein Mandelmus.

Fülle das Mandelmus in ein vorher ausgekochtes Glas (dann hält es sich sehr lange).

Lagerung:


Das Mandelmus hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen.

Tipps:

Die Mandeln lassen sich einfacher mixen, wenn du sie vorher bei 120° für 10-15 Minuten in den Ofen tust. Der Geschmack wird dann auch intensiver. Wenn dir das Mus nicht cremig genug ist, dann verwende ein bisschen Öl. Auch hier kannst du das Mus nach Lust und Laune ergänzen mit z.B. Zimt, Vanille, Honig, Agavendicksaft usw. Und wer es lieber noch ein bisschen knackig mag, gibt am Ende noch gehackte Mandeln dazu (dann ist es aber z.B. nicht mehr für die DIY-Schokolade zu gebrauchen, es sei denn man mag Nüsse drin haben 😉 ).
Wenn man es z.B. für Pfannkuchen verwendet, dann ist es auch sehr lecker mit einem Schuss Rum.

Titelbild: stevepb

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