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Erster Test

Stresstest

So, am Wochenende war es soweit, mein Fahrrad musste einem ersten Test standhalten oder sollte ich eher sagen, ich musste einem ersten Test standhalten?!

Die Gegend bei uns ist sehr hügelig und ich musste meine erste Tour schon mit Bedacht wählen damit ich 1. jederzeit abkürzen kann, wenn mich die Kondition verlässt, 2. wenig Bergauf-Strecken auf Straßen ohne Gehweg habe. Außerdem wollte ich auch ein bisschen ins Gelände fahren, um die gefederte Gabel zu testen.

Bevor ich überhaupt los konnte, musste ich einen Platz für die Wasserflasche finden, weil ich noch keinen Halter habe. Meine Flasche ist zwar eine Thermoskanne, aber so klasse, dass ich sie auch für Kaltgetränke nutze. Warum sollte ich mir da etwas Neues kaufen, wenn sie so gut ist?!

Nach einigem hin und her habe ich auch einen Platz gefunden. Zum Glück wurde meine Thermosflasche mit Karabinerhaken ausgeliefert, so konnte ich sie beim Gepäckträger einklemmen und dort sichern. Hat auch wunderbar funktioniert, ohne zu klappern.
Dann musste ich noch ein paar Sachen einpacken, die ich brauchte, beim Fahrradhelm letzte Einstellungen vornehmen und dann ging es los…


Angstschweiß

Klingt blöd, aber ich war ganz schön aufgeregt! Also ich rauf aufs Rad … Kurz an der Straße, bis ich dann ins Feld gefahren bin. Es ging bergab auf einem unbefestigten Weg und ich konnte die Gabel testen. Klasse! Vorher konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich es merke, wenn ich die Federung einschalte, aber es war ein deutlicher Unterschied. Das Gute ist vor allem, dass ich sie während der Fahrt an und aus machen kann. Mal kurz runtergreifen, drehen und fertig.

Das Dumme, wer runter fährt muss auch irgendwann wieder rauf! Mittlerweile war ich im Wald und hatte die Wahl zwischen schieben oder sterben.

Mein kleine Rast an der Lahn bei Löhnberg.

Ich habe mich dann fürs Schieben entschieden. Danach ging es noch ein Stück durch den Wald und ins nächste Dorf. Auf einer ruhigen Straße bin ich dann auf gerader Strecke bis zur Lahn gefahren. Jetzt hätte ich heimwärts fahren können oder zur anderen Seite noch weiter an der Lahn entlang. Da ich Blut geleckt hatte, war heimfahren keine Option. Also ging es an der Lahn entlang, im Sonnenschein und dann habe ich ein schönes Plätzchen für eine kurze Pause gefunden. Ohne Getränkehalter muss ich im Moment leider noch anhalten, um zu trinken. Diesen Stopp habe ich gleich für ein erstes Bild von meinem Fahrrad genutzt.

Dann ging es noch ein bisschen weiter die Lahn entlang und irgendwann kam der Punkt zum Umkehren, weil mein Hund daheim gewartet hat. Schweren Herzens bin ich also wieder die Lahn nach Weilburg gefahren und musste das letzte Stück wieder schieben, weil ich auf dem Berg wohne.

 

Später habe ich gesehen, dass ich 17,7 km gefahren bin. Mir kam es gar nicht so lang vor und ich hatte unheimlich Spaß. Wäre mein Hund nicht gewesen, wäre ich wohl erst am Abend heim gekommen. Muskelkater hatte ich keinen und auch mein Hinterteil wurde von Schmerzen verschont. Ein eindeutiges Zeichen, dass ich das nächste Mal weiter fahren muss! Ich freu mich schon drauf.

Und hier noch mal ein bisschen Werbung für die schöne Gegend in der ich wohne:

Falls ihr noch nicht davon gehört habt, man kann hier an der Lahn zwischen Marburg und Braubach wunderschön entweder mit dem Fahrrad oder auf einem Kanu fahren. Wenn man mit dem Rad unterwegs ist, kann man noch weiter fahren am Rhein entlang über die Loreley bis nach Koblenz. Nähere Informationen gibt es hier:

http://lahn-radweg.de/

Absolut wunderschön und mit vielen Highlights unterwegs. Es beginnt schon mit Marburg, einer Studentenstadt (eine der ältesten in Deutschland) mit einer tollen Altstadt und viel Geschichte. Wetzlar kann da nicht mithalten, braucht sich aber mit seiner historischen Altstadt auch nicht verstecken. Weilburg und Limburg reihen sich hier ein.

Im Moment kann ich selbst die ganze Strecke leider noch nicht abfahren (wegen meinem Opa-Hund), aber das werde ich auf alle Fälle nachholen. Bei meiner nächsten Tour werde ich wohl Richtung Limburg fahren, soweit ich komme. Darüber werde ich natürlich – wieder mit Fotos – schreiben.

 

Die Wilhelm von Nassau. Ich weiß gar nicht ob das Ding noch fährt, ich sehe es immer an seinem Platz.
Das Bild hab ich extra auf alt gemacht, altes Fabrikgebäude bei Löhnberg, steht leer.
Man fährt in Löhnberg über eine kleine Brücke und hat diesen schönen Ausblick. Das ist schon ein bisschen wie Urlaub!

 


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