Kroatien

Krk – Vrbnik

Erst bei meinem zweiten Besuch auf der Insel Krk entdeckte ich durch Zufall die kleine Stadt Vrbnik im Internet. Sie war als Sehenswürdigkeit auf der Insel ausgeschrieben und damit eine willkommene Abwechslung zu den sonstigen Wanderungen. Auf der Fahrt dorthin merkt man schnell, dass Vrbnik abgeschieden liegt und nur über kleine Landstraßen erreichbar ist. Sobald man die Gemeindegrenze erreicht, findet man sich in einem Weinanbaugebiet wieder und wenn man Vrbnik im September besucht – so wie ich – hat man das Glück die Einwohner bei der Weinernte zu erleben. 

Vrbnik verfügt kaum über Hotels oder Zimmer, es lebt nur von den Tagesbesuchern und damit wären wir schon bei einem sehr wichtigen Thema, dem Parken! Es gibt zwar im Ortskern einen Parkplatz, aber der ist immer voll, außer vielleicht man reist um 8.00 Uhr in der Früh an. Meine Empfehlung wäre der Parkplatz Vrbnik Beach etwas außerhalb, auf einem Hügel. Von hier kommt man sehr schnell zum Strand und man ist schnell in der Altstadt. Aber Achtung, man sollte unbedingt ein gültiges Parkticket haben, denn hier wird ständig kontrolliert. Und bitte darauf achten wo man parkt, am besten am oberen Ende, denn der Parkplatz wird SEHR voll und die Autos parken dann auch in der Mitte. Ich bin mit meinem Touran kaum aus der Parklücke gekommen. 
Tipp für Wohnmobile: In Vrbnik braucht man gute Nerven, die Straßen sind sehr eng und viel befahren. Das Parken mit dem Wohnmobil ist ein echtes Problem. Ich habe jedoch gehört, dass man beim Weinhaus Ivan Katunar eine Nacht auf dem  Parkplatz mit dem Wohnmobil übernachten kann, wenn man an der Verkostung teilnimmt und 12 Flaschen Wein kauft.

Hier findet man eine sehr gute Route durch die Stadt und verpasst keine Sehenswürdigkeit:

Auf meinen Bildern unten bekommt man einen guten Eindruck von Vrbnik. Es ist auf einem 49 Meter hohen Fels erbaut und Häuser, Straßen und der Fels verschmelzen miteinander zu einer Einheit. Die Kirche Maria Himmelfahrt thront über allen Häusern und sticht hervor. Man sollte die Kirche unbedingt betreten und hier die 1929 installierte Kassettendecke des Malers Ivan Volaric Pituric bewundern. Auch sehenswert ist die Stadtmauer, in die kleine Durchgänge geschlagen wurden, als die Stadt immer weiter wuchs und man auch außerhalb bauen musste. Ein Highlight ist die Gasse Klancic, die nur rund 40 cm breite Gasse zählt zu den engsten der Welt. Die schmale Gasse ist rund 4 m lang. Auch die Bibliothek der Familie Vitezic sollte man nicht – wie ich 🙁 – verpassen! 

Vrbnik zeigt einem noch das „alte“ Krk, die Zeit scheint in diesen Gassen still zu stehen. Die Bewohner lassen sich von den Scharren an Touristen nicht beirren und gehen Ihren täglichen Tätigkeiten nach. Ihre bescheidenen Häuser schmücken sie mit Blumen und mehr. In Vrbnik findet man die Liebe zum Detail. 

TIPP: Unbedingt ein paar Flaschen Wein, Likör oder Schnaps mitnehmen! Ich habe einen Rotwein-Likör gekauft und war begeistert von dem Geschmack. 

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